Krankenhaus in Tansania bekommt leistungsfähige Photovoltaik-Anlage

„Auf nach Afrika“ – Krankenhaus in Tansania bekommt leistungsfähige Photovoltaik-Anlage

Der Startschuss für das nächste Energieprojekt ist gefallen. Am Flughafen Frankfurt hat sich das Projektteam getroffen, um gemeinsam auf die mehr als 6.500 Kilometer lange Reise zu gehen.

Ihr Ziel: das „Queen of Universe Hospital“ in dem Ort Puma in Tansania.

Das vereinsübergreifende Projektteam kurz vor dem Abflug: Robin Kalbusch, Dr. Michael Schidelko & seine Frau, Detlef Heil (v.r.n.l)

Das Dreamteam besteht aus den beiden EoG’lern Detlef und Robin, sowie drei Vereinsmitgliedern von INTERPLAST-Germany e.V.

Durch das Kooperationsprojekt bündeln beide Vereine ihr ehrenamtliches Know-How, um gezielt und effektiv Hilfe leisten zu können. In den kommenden zweieinhalb Wochen wird das vereinsübergreifende Team in dem Krankenhaus eine bereits bestehende Photovoltaikanlage erweitern. Mehr als 100 neue PV-Module werden dazu installiert, ein OP-Saal bekommt eine komplett neue Elektroverteilung und ein Dieselgenerator wird als Notstromaggregat angeschlossen.

Das Material für das komplexe Energieprojekt wurde von den Ehrenamtlichen von Interplast bereits im Vorfeld per Überseecontainer auf die Reise geschickt und wartet nun vor Ort auf den Einbau.

Seit mehr als 13 Jahren kümmert sich die Sektion Siebengebirge von INTERPLAST-Germany e.V. um das Krankenhaus in Tansania. Die Hilfsorganisation gründet sich auf die ehrenamtliche Arbeit von Ärzten und Medizinern, die auf dem Gebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie spezialisiert sind. Unentgeltlich behandeln sie Patienten, die z.B. unter Gesichtsfehlbildungen, Gaumenspalten oder Verbrennungsnarben leiden oder Opfer von Unfällen wurden. Aber auch darüber hinaus helfen sie während den Entwicklungshilfeeinsätzen jedem Patienten, der ihre medizinische Hilfe benötigt.

Wir freuen uns, dass wir als Elektriker ohne Grenzen e.V. die wertvolle Arbeit der Mediziner in Tansania unterstützen dürfen.

Technik-Shopping in Vietnam

Ehe unser Projektteam in die unwegsamen Berge von Nordvietnam aufbricht, gilt es noch vor Ort die letzten Dinge zu besorgen.
Der Einkaufszettel von Peter, Tom und Roland ist sehr abwechslungsreich… oder anders gesagt… unkonventionell… 

📌 Verpflegung für ca. 10 Tage
📌 Leitungsmaterial/ Kabel
📌 Kühltruhe

Im Technikgeschäft.

Projektleiter Peter Althoff und Tom Kwakman suchen zusammen mit Tran Van Tri eine Kühltruhe für das Bergdorf Ho Lu aus.

Jetzt folgen noch einige Feinplanungen vor Ort & zahlreiche Gespräche, bei denen uns „unser Mann in Vietnam“ – Mr. Tri – fleißig unterstützt.

Und dann heißt es „Ho Lu – wir kommen!“

 

Ihr wollt unsere rein ehrenamtliche Arbeit unterstützen?
An den kommenden Projekten könnt Ihr Euch schon jetzt mit einer Spende über betterplace.org beteiligen:
https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

Auch aktiv oder als Fördermitglied seid Ihr herzlich bei uns willkommen.
Hier findet Ihr mehr Infos.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Eure Elektriker ohne Grenzen

Wir packen unsere Koffer…

 

„Wir packen unsere Koffer…
und nehmen mit…“

In knapp einem Monat geht’s los.
Unsere beiden Projektleiter Peter & Tom fliegen im November nach Vietnam, um in dem kleinen Bergdorf Ho Lu eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher zu errichten und ein Inselstromnetz aufzubauen.
Die 31 Familien des Dorfes bekommen damit erstmals überhaupt elektrischen Strom. Weil der kleine Ort fernab der öffentlichen Stromversorgung liegt (nächste Steckdose ist ca. 80 km entfernt; nächste Straße ist ca. 35 km entfernt), war seitens des Landes nie geplant, ihn ans Stromnetz anzuschließen.

Und hier kommen wir – die Elektriker ohne Grenzen​ – ins Spiel. Wir leisten (100% ehrenamtlich) Entwicklungshilfe, um ein grundlegendes Problem zu lösen:
Wir verringern die Energiearmut in den ärmsten Regionen der Welt. Eine zuverlässige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist für uns der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklungshilfe. Sie ist der rote Faden, der soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit miteinander verbindet.

Hier mal exemplarisch ein paar unmittelbare Auswirkungen unserer Arbeit auf das Dorf Ho Lu:
1.) Offenes Feuer als Lichtquelle kann durch energiesparende LED-Lampen ersetzt werden –> dadurch atmen die Bewohner keine giftigen Rauchgase mehr ein –> Atemwegserkrankungen werden drastisch reduziert.
2.) Wir bringen elektrisches Licht in die Dorfschule –> dadurch wird Unterricht z.B. auch an dunklen Winternachmittagen ermöglicht –> das Bildungsniveau der Kinder steigt.
3.) Wir sorgen für eine zuverlässige Spannungsversorgung als Grundstein für weitere Entwicklung –> elektrische Geräte (z.B. eine kleine Getreidemühle) können betrieben werden –> Weiterverarbeitung zu neuen, besseren Produkten, die auf den lokalen Märkten für mehr Vielfalt und bessere Erlöse für die Dorfgemeinschaft sorgen (Wertschöpfungskette).
4.) Dorfbewohner werden in den Aufbau, die Inbetriebnahme und die Pflege der PV-Anlage mit einbezogen –> Dorfbewohner werden weitergebildet, um einfache Wartungsarbeiten an der Anlage in Eigenregie ausführen zu können –> neue, berufliche Perspektiven werden geschaffen und die langfristige Funktionsfähigkeit der Solaranlage garantiert.

Wir werden Euch über den Fortschritt der Arbeiten in Vietnam auf dem Laufenden halten!

Bereits jetzt sind weitere Projekte in Vorbereitung.
Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Und natürlich brauchen wir auch Geld – ohne Spenden würden unsere Projekte nur Ideen bleiben. Doch wir treten gemeinsam an, um aktiv für mehr Spannung auf der Welt zu sorgen. 🙂

Daher freuen wir uns sehr, wenn Du unsere ehrenamtliche Projektarbeit mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützt.
Dafür möchten wir uns bereits jetzt ❤️-lich bei Dir bedanken!

https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit