Fotodokumentation

Begleitet unser Projektteam in die Berge von Nordvietnam und verfolgt die Projektfortschritte und Eindrücke aus Ho Lu.

 

Ihr wollt unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen? Super!

Hier haben wir alle Möglichkeiten für Euch zusammengefasst.


Hier seht Ihr das kleine Dorf Ho Lu aus der Vogelperspektive. Die PV-Anlage wird auf einem eigens dafür angelegten Plateau am Rande der Siedlung aufgebaut.


Unser Projektleiter Peter ist in einer Schlosserei in Bảo Lạc. Hier sucht er mit einem Mitarbeiter die richtigen Materialien für die Strommasten aus, an denen später die Leitungen befestigt werden, um den erzeugten Solarstrom bis in jedes Haus zu transportieren.


Neben unserer ehrenamtlichen Arbeit in Vietnam, konnten wir auch faszinierende Landschaften bewundern!
Das sind die Berge rund um Ho Lu. Eine beeindruckende Karstlandschaft, die gleichzeitig aber auch eine Herausforderung für die Landwirtschaft ist.

Der Pfad, den Ihr auf dem Bild sehen könnt, war unser einziger Weg vom Tal in das abgelegene Bergdorf! Und nicht nur wir mussten ihn erklimmen – auch jedes Solarmodul, jede Schraube und jede der schweren Speicherbatterien! Und jeder aus dem Dorf hat mit angepackt!


Das Plateau für die Solaranlage in Ho Lu wird vorbereitet. Dazu haben die Dorfbewohner große Felsbrocken mit Vorschlaghammer und einem benzinbetriebenen „Presslufthammer“ zertrümmert. Anschließend wurden die Bruchstücke sorgsam geschichtet & ineinander verkeilt – ein überdimensionales Puzzle.
Auf die gleiche, traditionelle Weise werden die Fundamente für jedes einzelne Haus in der Bergregion errichtet.


Neben der ehrenamtlichen Arbeit für die Menschen von Ho Lu, durften wir am Rande unseres Solarstromprojekts auch jede Menge Köstlichkeiten probieren.
Auch das gehört zu den persönlichen Erfahrungen als Projektleiter bei uns.

Das war eine der vielen Streetkitchen, die wir vor unserem Aufstieg nach Ho Lu gesehen haben. Hier gab es unmittelbar vor unserem Hotel in Bảo Lạc (für uns exotisches 😉 ) Frühstück.
 
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Baustelle als Spielplatz.
Für die Kinder in Ho Lu war unser Solarstromprojekt ein riesiger Abenteuerspielplatz.
Diese drei Jungs haben kurzerhand das Loch für einen Strommast besetzt und „Maulwurf“ gespielt. 

Natürlich haben wir auf die Sicherheit geachtet und vor Gefahrenstellen gewarnt. Trotzdem sind dem Forscher- und Entdecker-Drang von Kindern kaum Grenzen gesetzt.
Und das ist gut so! Viele Erwachsene haben es (leider) verlernt, sich auch mal über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen, die Kinder unbewusst sofort erkennen.


Wie bekommt man „Sand“, um damit Beton für die Strommasten anrühren zu können?
Die Antwort seht Ihr auf dem Bild.

In dieser Steinmühle haben die Dorfbewohner kleinere Felsstücke zu Steinmehl, bzw. feinem Steingranulat zermahlen.
Vorteil: Transportweg = wenige Meter!
Nachteil: die Männer haben unvorsichtigerweise ohne Staubschutz gearbeitet und dadurch Steinstaub eingeatmet. 😕

Das Ergebnis zumindest überzeugte. Der Beton wurde tadellos und stabilisiert nun die Strommasten, die die Basis der Energieverteilung in Ho Lu bilden.

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Materialtransport nach Ho Lu.
Jedes Einzelteil der Solaranlage musste mühsam bis in das entlegene Bergdorf getragen werden.

!! 3,5 Stunden Fußmarsch !! – gemessen von dem Punkt, an dem für Jeeps Endstation war.
Und wie Ihr sehen könnt: JEDER aus dem Dorf hat mitgeholfen. So haben wir DAS GESAMTE Material „in einem Rutsch“ den Berg hochgetragen!

Bevor wir in dem kleinen Bergdorf in Vietnam die Solaranlage aufgebaut haben, gab es dort keine nachhaltige Energieversorgung. Eine Anbindung an die ca. 80 km entfernte, regionale Stromversorgung war aufgrund der geringen Besiedlung nie geplant.
Durch unser Engagement hat die Dorfgemeinschaft nun eine eigene Stromversorgung, die den Grundstein für weitere Entwicklung bildet.

Das ist unsere Mission! Wir sorgen für eine zuverlässige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien in den ärmsten Regionen dieser Welt. Darin sehen wir den roten Faden, der soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit miteinander verbinden kann! Mit dem Aufbau einer nachhaltigen Stromversorgung an unseren Wirkungsstätten fördern wir Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung.

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Hier seht Ihr den Pfad ins Bergdorf. Das ist der einzige Weg vom Tal bis nach Ho Lu. Jetzt seht Ihr auch, warum wir den Geländewagen stehen lassen mussten.
Diesen Weg müssen die Dorfbewohner ständig bewältigen! Und dabei schleppen sie ihre Einkäufe von den Märkten, Feuerholz, etc. stundenlang den Berg hoch.
Auch jedes Teil unserer Solaranlage für das Dorf hat exakt diesen Weg genommen. Wir haben mal überschlagen: dabei sprechen wir von knapp ‼️ 3 Tonnen ‼️ Material.
Ohne die herzliche Hilfe der Menschen aus Ho Lu hätten wir das alleine nicht so schnell bewältigt.

Obwohl der Bergpfad stellenweise nicht mal 1,5 m breit war – und es direkt daneben steil bergab ging 😲 – gab es doch Mutige (…oder sagen wir eher Waghalsige), die mit dem Roller den Weg runter- und hochbretterten. Wahnsinn!


Für die Zeit unseres Aufenthaltes im vietnamesischen Ho Lu, waren wir Teil des Bergdorfes. Und somit hieß es: mit anpacken!
So selbstverständlich, wie die Bewohner uns geholfen haben, die Teile der Solaranlage den Berg hochzutragen – so selbstverständlich haben wir ihnen bei der Mais-Ernte geholfen.
Völkerverständigung (auch, wenn man die Sprache nicht spricht) funktioniert, wenn man sich gegenseitig respektiert & unterstützt!
Gelebte Hilfe ist der beste Weg für Frieden!

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Startschuss für den Aufbau der Solaranlage in Ho Lu.
Nachdem alle Teile im Bergdorf angekommen sind (zur Erinnerung: gut 3 Tonnen Material haben wir zusammen mit den Dorfbewohnern knapp 3 Stunden den Berg hochgetragen!), konnten wir mit der Montage beginnen.
Auf dem eigens dafür vorbereiteten Plateau wird gerade das Metallgerüst für die Freiflächenanlage zusammengebaut. Es trägt die 44 Solarmodule, die das kleine Bergdorf (und u.a. die Dorfschule) mit ausreichend Strom versorgen.


Der Batteriespeicher für Ho Lu wird vorbereitet.
Unter dem kritischen und neugierigen Blick der Kinder, die jede Phase des Bauprojekts genau beobachteten, haben wir den Batterieschrank montiert. In ihm speichern nun 20 Lkw-Batterien die Solarenergie, die das Bergdorf und die Schule mit Strom versorgen.

Mit auf dem Bild ist auch „unser Mann in Vietnam“ – Herr Tran Van Tri. Er hat uns als Projektpartner, Dolmetscher und Vermittler außerordentlich gut unterstützt! Dafür an dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank!

Schon jetzt planen wir die nächsten Energieprojekte – und Du kannst uns z.B. durch Deine Spende unterstützen:
https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

Dafür schon jetzt vielen Dank!


Kochen mit Stirnlampe: Hier wird gerade frisch geernteter Mais geröstet.
So sieht eine Küche in Ho Lu aus. Vor unserem ehrenamtlichen Engagement in dem kleinen Bergdorf in Vietnam, war das der Alltag! In den Holzhütten ist es dunkel – offenes Feuer und Taschenlampen sind mit die Hauptlichtquellen.

Licht in unserem Alltag (und insbesondere jetzt in der Weihnachtszeit 🌲) ist allgegenwärtig. Ein Druck auf den Schalter – ein „Klack“ – und das Licht geht an. 💡
Doch es gibt noch immer mehr als 1 Milliarde Menschen weltweit, die keinen Zugang zu Elektrizität haben.
(Das belegt eine aktuelle Studie der UN: https://www.un.org/depts/german/millennium/SDG%20Bericht%202017.pdf)
Und da setzt unsere Entwicklungshilfe an – auf Basis erneuerbarer Energien! Sie ist für uns der Schlüssel, der soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit miteinander verbinden kann.

Ein unscheinbares „Paket“ – aber zentraler Bestandteil unseres Solarstromprojekts in Vietnam​!
Hier seht ihr einen Teil der insgesamt 800 Meter Leitung, die wir in Ho Lu verbaut haben.
Denn neben der Energieerzeugung und -speicherung ging es bei dem Entwicklungshilfeprojekt auch um die Energieverteilung in dem kleinen Bergdorf. Nur so konnten wir die einzelnen Häuser und die Schule an das Inselstromnetz anschließen.

Und gerade dieser Teil hatte es in sich!
8 (‼️) kräftige Männer des Dorfes haben das Leitungsmaterial durch die Bergregion – und über die mitunter rutschigen Schotterpisten – getragen.
Um die Last – sprichwörtlich auf vielen Schultern – zu verteilen, haben sie sich ein Tragegerüst aus Bambus gebaut. Und das haben sie clever durchdacht!
Vorne ein „H“ mit 4 Trägern – hinten ein „H“ mit 4 Trägern — auf der verbindenden Mittelstrebe dann das aufgewickelte Kabel.
Das war eine beeindruckende Leistung in Anbetracht der enormen Last! Zumal sie mehrere Stunden unterwegs waren!


Hier seht ihr mal wieder eine der tollen landschaftlichen Impressionen aus Vietnam​.
Sonnenuntergang in den Bergen rund um das kleine Dorf Ho Lu.


Unsere Projektleiter Peter und Tom​ setzen gerade einen Strommast in Ho Lu.
Insgesamt haben wir 5 Masten in einer Schlosserei im nächstgrößeren Ort schweißen lassen. An ihnen haben wir eine Ringleitung angebracht, an der die einzelnen Häuser und die Schule angeschlossen sind und so mit Solarstrom versorgt werden.


Freiluft-Frisur:
Während unsere Projektleiter mit den Arbeiten für die Solaranlage beschäftigt waren, wurde direkt „nebenan“ die neueste Haarmode vorbereitet.
Der Friseur ist mitten bei der Arbeit!

Bei unseren ehrenamtlichen, internationalen & interkulturellen Energieprojekten lernen wir jedes Mal viel Neues – und auch einige Kuriositäten – kennen.
Wenn Du mit dabei sein möchtest, werde Teil unserer starken Gemeinschaft.
Alle Infos zur Mitgliedschaft


Die Arbeiten an der Solaranlage in Ho Lu (im Nordosten von Vietnam​) nehmen Tempo auf!
Das Metallgerüst steht – der Beton ist fest – die Batterie-/ Schaltschränke sind montiert.
Jetzt werden die ersten Solarmodule installiert!

Das Etappen-Ziel ist schon zum Greifen nah!

Wir bereiten bereits die nächsten (100% ehrenamtlichen) Projekte vor!
Und Du kannst uns dabei unterstützen – z.B. mit Deiner Spende:
https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

Vielen Dank!


An unsere Energieprojekte gehen wir immer ganzheitlich heran! Das ist eine unserer Maxime.
Daher haben wir auch die Dorfschule in Ho Lu (im Nordosten von Vietnam​) an das Inselstromnetz angeschlossen. Das elektrische Licht in den Klassenräumen bietet jetzt die Grundlage für Unterricht. Jetzt haben die Kinder auch an dunkleren Tagen genug Licht zum Schreiben und Lesen. Und die Lehrer können nun auch noch am Abend den Unterricht für den Folgetag besser vorbereiten.

Hier seht ihr die Lehrer vor der Schule – zusammen mit Projektleiter Tom​ & unserem vietnamesischen Projektpartner Tran Van Tri​.


Die Solaranlage in Ho Lu nimmt langsam Form an!
Zwar im Nebel – dennoch im Eiltempo werden die Photovoltaik-Module auf dem Gerüst befestigt.
Die Dorfbewohner waren neugierig und äußerst hilfsbereit. Auch während dieser Phase hat jeder, so gut er konnte, geholfen. Da kann man wirklich guten Gewissens von einer Dorf-Gemeinschaft sprechen!

Uns hat es besonders gefreut, dass sich die Kinder so sehr für unser Tun interessierten. Das Solarstromprojekt war für sie sprichwörtlich „Unterricht unter freiem Himmel“. Sie sind die neue Generation im Dorf (und in Vietnam​), die im Bewusstsein aufwächst, dass erneuerbare Energiequellen die Zukunft der Energieversorgung sind.


Unser Dreamteam für Vietnam​!
Hier seht ihr unsere beiden Projektleiter Tom​, Peter und unseren Projektpartner & Dolmetscher Tran Van Tri​ (v.r.n.l.). „Unsichtbar“ hinter der Kamera verbirgt sich zudem unser Fotograf und Dokumentarfilmer Roland​.

Die PV-Paneele sind montiert – die Speicherbatterien sind installiert – jetzt wartet noch ein Wechselrichter (im Hintergrund zu erkennen) darauf, eingebaut zu werden.
Und dann heißt es: „Es werde Licht!“


„Es werde Licht!“ – Ein ganz besonderer Moment!
Nachdem die Arbeiten an der Freiflächenanlage abgeschlossen sind – und die Anlage nun fleißig Solarstrom in Ho Lu erzeugt – folgten die ersten Hausanschlüsse im kleinen Bergdorf im Nordosten von Vietnam​.
Hier ist gerade im ersten Haus das allererste Mal das Licht angegangen, das von unserer PV-Anlage gespeist wird. Und die sparsame LED-Lampe spendet ordentlich Helligkeit!

Wir sind stolz, dass wir durch das neu geschaffene Inselstromnetz, das Leben der Dorfbewohner um ein Vielfaches verbessern und erleichtern konnten. Jetzt haben sie eine Basis und Infrastruktur, auf der sie (eigenverantwortlich) aufbauen können.

Willst auch Du unsere ehrenamtlichen Energieprojekte unterstützen?
Dann freuen wir uns, Dich kennenzulernen!

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Unsere Unterkunft in Ho Lu (Vietnam​).
Für die Zeit des Bauprojekts waren wir als Gäste, Teil des Dorfes. Das Zusammenleben war spannend und sehr herzlich!
Hier seht Ihr – im Schein der neuen LED-Beleuchtung – unser Nachtlager. Während Projektleiter Tom​ gerade noch im Schlafsack liegt, ist Peter schon munter und „auf Achse“.

Bei unseren Entwicklungshilfeprojekten ist immer ein Stück Abenteuer angesagt! Dennoch steht die Hilfe für die Menschen für uns an erster Stelle!

Unser Fotograf und Dokumentarfilmer Roland​ hatte eine Drohne mit, die dieses tolle Luftbild der Solaranlage ermöglicht hat. (Sie war auch sehr hilfreich, um die exakte Position der PV-Anlage und der Strommasten für die Ringleitung zu bestimmen.)

Eine kurze Bilanz – insgesamt haben wir verbaut:
– 44 Solarmodule mit einer Leistung von 7kWp
– 20 LKW-Batterien mit 48 kWh als Energiespeicher
– 2 Batterie-/ Schaltschränke
– 5 Strommasten
– gut 800 Meter Leitungen
 
Gesamtgewicht des ganzen Materials:
!! ca. 3 Tonnen !!
(Zur Erinnerung: jedes Teil musste ca. 3 h in das entlegene Bergdorf getragen werden!!)
 
Wir freuen uns riesig, dass wir das Solarstromprojekt in Ho Lu so schnell und erfolgreich – zusammen mit den Dorfbewohnern – abschließen konnten! Die Hilfsbereitschaft & Gastfreundschaft der Menschen in Ho Lu haben uns tief beeindruckt!
 
An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal bei allen Spendern bedanken, die dieses erfolgreiche Entwicklungshilfeprojekt erst möglich gemacht haben!
Ohne Euch wäre das Projekt nur eine Idee geblieben. Jeden einzelnen Euro haben wir zielgenau für die Menschen in Ho Lu eingesetzt. Eure Spenden haben wir durch unsere rein ehrenamtliche Arbeit vervielfacht.
Und Ihr könnt Euch sicher sein: Mit Eurem Einsatz und unserem Engagement, haben wir das Leben der Menschen von Ho Lu ein großes Stück verbessern können! Gemeinsam!
 
Ein großes Dankeschön unter anderem an:
° Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg​
° Vietnam Airlines Deutschland​
° Graubner Industrie-Beratung GmbH​
° Theben AG​
° Margarete Müller-Bull-Stiftung
° Baden-Württembergische Bank​
° Katholische Kirchengemeinde St. Hedwig​
° und an allen weiteren Spender & Förderer unserer Arbeit!
 
Schon jetzt bedanken wir uns bei allen, die auch unsere neuen Projekte unterstützen!
 

Fotos: Roland Michels

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