Solaranlage in Tansania komplett

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Krankenhauses in Puma ist nun vollständig aufgebaut.

Luftbild der kompletten Photovoltaik-Anlage. Foto: Tobias Oechler Fotografie & Film, fotoundfilm.com, Hamburg

Bei dem Einsatz unserer Elektriker Detlef & Robin in Tansania Ende September/ Anfang Oktober (wir berichteten), konnten sie materialbedingt nicht alle PV-Module verbauen.

ABER HALB FERTIG GIBT ES FÜR UNS NICHT!

Daher war Detlef jetzt nochmal vor Ort, um die restlichen Arbeiten durchzuführen:

 

„Wir haben in Puma die letzten 24 Solarpanels montiert. Ein Fallback auf das Stromnetz konnten wir auch aufbauen, um im Störfall zurückschalten zu können. Der komplette OP-Bereich und ein Teil der Ambulanz sind nun mit dem Inselnetz verbunden.

Ein Kollege von Interplast Germany e. V. und ich haben uns aber nicht nur um die PV-Anlage und die Stromversorgung für das Krankenhaus gekümmert. Wir waren auch wieder für kleinere Reparaturen gefragt. Zum Beispiel konnten wir noch einen Zahnarztstuhl einsatzfähig machen.“

Obwohl wir alle bei Elektriker ohne Grenzen e.V. rein ehrenamtlich tätig sind, arbeitet jeder von uns möglichst gewissenhaft und professionell. Denn das Ziel von jedem Einzelnen ist es, sein persönliches Know-How so gut wie möglich – für die Menschen, denen wir mit unserer Arbeit helfen – einzubringen!

Als Verein sind wir natürlich auf Sponsoren und Spender angewiesen, um die Projekte Realität werden zu lassen und Hilfe leisten zu können.

Du findest unsere Arbeit gut? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Du uns unterstützt.

Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei Dir!

electronica 2018

Entwickler treffen auf Entwicklungshelfer

Elektriker ohne Grenzen e.V. durfte sich erstmals auf der Weltleitmesse für Elektronik, der electronica in München, präsentieren. Unsere Partner von Avnet und Avnet Silica haben es uns ermöglicht, unsere ehrenamtliche Arbeit in der IMPACT Developers‘ Lounge zu zeigen.

Durch eine Fotoausstellung mit Bildern verschiedener Energieprojekte (u.a. Vietnam, Indien, Nepal), sind wir mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Dazu trug auch das Projektvideo aus Ho Lu von Roland Michels bei. Das durchgehend positive und wertschätzende Feedback der Besucher zu unserer Arbeit beflügelt uns!

Wir konnten viele neue & interessante Kontakte knüpfen und sind überzeugt, dass durch die Messe die nächsten Meilensteine bereits in greifbare Nähe gerückt sind.
(Wir werden berichten.)
Sehr beeindruckt haben uns auch die „Tüftler“ der Communities von Hackster.io und element14 – uns alle verbindet die Hands-On-Mentalität.

Voller Spannung blicken wir in die Zukunft, um GEMEINSAM MIT UNSEREN PARTNERN ANZUPACKEN! Denn wir wollen, dass mehr Menschen in den ärmsten Regionen der Erde eine Grundlage für ihre eigene Weiterentwicklung bekommen: Elektrizität, die das Leben der Menschen auf unterschiedlichste Weise bereichern kann.

Die nächsten Projekte und Projektleiter stehen bereits in den Startlöchern! Doch ohne die Finanzierung unserer Projektarbeit bleiben alle Pläne nur Theorie.
Lassen Sie uns daher gemeinsam die Theorie in die Praxis umsetzen – für die Menschen, denen wir ZUSAMMEN helfen können!
Über betterplace können Sie unsere (rein ehrenamtliche!) Arbeit jederzeit unterstützen.

Erfolg in Tansania

Die Arbeit ist vollbracht – Das Krankenhaus in Puma hat Solarstrom!
Unsere beiden „Elektriker ohne Grenzen“ Detlef & Robin sind aus Tansania zurück!
Voller Energie berichtet unser Elektriker Detlef:

„Nach zwei Wochen Arbeit haben wir 114 Solarmodule auf diverse Dächer verbaut, die Wechselrichter montiert und verkabelt – und das Inselstromnetz auf Drehstrom umgestellt.
Trotz sorgfältiger Planung hat uns am Ende etwas Montagematerial gefehlt – daher konnten wir die letzten 24 Module nicht verbauen. Aber auch mit so etwas muss man rechnen und teilweise einfach improvisieren. Nur bei der Sicherheit natürlich nicht!!
Dafür konnten wir einen Zahnarztstuhl, eine Spaltlampe, einen Rollstuhl und diverse andere elektrische Geräte reparieren, was die Ärzte von Interplast Germany e.V. und Vision for Puma besonders gefreut hat.
Die Zusammenarbeit mit den Chirurgen und Augenärzten war super konstruktiv und wertschätzend! Alle haben dasselbe Mindset – jeder gibt das, was er am besten kann!

Stolz, aber auch mit einer gehörigen Portion Wehmut haben wir die Rückreise angetreten, da noch so viel zu tun ist. Nach zwei Stunden Fahrt haben wir in einer anderen Mission von Mothers of the holy Cross im Gerhandu noch einen Wechselrichter eingebaut, quasi im Vorbeifahren.

Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, haben viele interessante und schöne Eindrücke gesammelt und sind sicher, dass wir bald wieder ein Projekt in Angriff nehmen werden. Vielleicht sogar wieder in Tansania.

Wer weltoffen ist und Lust hat etwas ehrenamtliches zu machen, um vielleicht einen anderen Blick auf manche Dinge zu bekommen… der ist herzlich willkommen bei uns.“

Projektfortschritt in Tansania

„30°C und Sonne satt!“ 

Unsere Elektriker ohne Grenzen in Tansania sind fleißig und liegen voll im Plan. Bei strahlendem Sonnenschein installieren sie die neuen Solarmodule auf dem Dach des Queen of Universe Hospitals in Puma. Gemeinsam mit Mitgliedern von Interplast Germany e.V. sorgen sie dafür, dass sich Ärzte und Patienten in dem Krankenhaus keine Sorgen mehr um die Stromversorgung machen müssen!

Elektriker Detlef berichtet von dem ehrenamtlichen, aber dennoch schweißtreibenden Einsatz:
„Nach einer doch recht a
nstrengenden Woche haben wir einen Großteil der Unterkonstruktionen fertig. Von sechs Dachflächen haben wir knapp fünf fertig bekommen. Die Montage und Verkabelung der Solarpanels geht voran.
Insgesamt ist es toll hier, die Wertschätzung unserer Arbeit ist enorm und es motiviert uns, jeden Tag, bis zum Sonnenuntergang weiter zu machen!“

 

 

 

 

Elektriker Robin gönnt sich eine kurze „Verschnaufpause“. Eine Palette Solarmodule geschafft… die nächste kommt jetzt auf’s Dach.

 

 

 

 

 

 

Startschuss für Solarstromprojekt in Tansania

„Voller Tatendrang… ab auf’s Dach!“

2 Tage hat die Reise nach Puma gedauert. Und kaum ist die Crew am Krankenhaus angekommen, geht es auch prompt an die Arbeit.

Das Interplast- und EoG-Team

„Wir haben sofort angefangen, den Überseecontainer auszuladen“, schreibt uns unser ‚grenzenloser Elektriker‘ Detlef. Das fünfköpfige Team, bestehend aus Mitgliedern von Interplast Germany e.V. und Elektriker ohne Grenzen e.V., hatte dabei schon alle Hände voll zu tun. Denn der Container war bis oben hin voll bepackt mit Solar- & Krankenhaus-Equipment. Insgesamt fast 6 (!) Tonnen Material.

Jeder Kubikzentimeter des Containers wurde sinnvoll genutzt. Fast 6 Tonnen Solar- & Krankenhaus-Equipment gingen vom Bonner Hafen aus auf die lange Reise nach Afrika. Foto: Interplast Germany e.V.

 

Für unsere EoG’ler Detlef und Robin hieß es dann: Ab auf’s Dach! Hier haben sie in Rekordzeit schon einen Teil der neuen Photovoltaik-Anlage aufgebaut.
Vor ihnen liegt noch viel Arbeit, aber das Ziel ist klar: am Ende des ehrenamtlichen Einsatzes soll das ‚Queen of Universe Hospital‘ in Puma durch eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage versorgt werden. Sie ermöglicht es, dass Ärzte medizinische Geräte für Operationen und Untersuchungen zum Wohle ihrer Patienten einsetzen können.

So wird aus Elektrohandwerk und Medizin eine Einheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krankenhaus in Tansania bekommt leistungsfähige Photovoltaik-Anlage

„Auf nach Afrika“ – Krankenhaus in Tansania bekommt leistungsfähige Photovoltaik-Anlage

Der Startschuss für das nächste Energieprojekt ist gefallen. Am Flughafen Frankfurt hat sich das Projektteam getroffen, um gemeinsam auf die mehr als 6.500 Kilometer lange Reise zu gehen.

Ihr Ziel: das „Queen of Universe Hospital“ in dem Ort Puma in Tansania.

Das vereinsübergreifende Projektteam kurz vor dem Abflug: Robin Kalbusch, Dr. Michael Schidelko & seine Frau, Detlef Heil (v.r.n.l)

Das Dreamteam besteht aus den beiden EoG’lern Detlef und Robin, sowie drei Vereinsmitgliedern von INTERPLAST-Germany e.V.

Durch das Kooperationsprojekt bündeln beide Vereine ihr ehrenamtliches Know-How, um gezielt und effektiv Hilfe leisten zu können. In den kommenden zweieinhalb Wochen wird das vereinsübergreifende Team in dem Krankenhaus eine bereits bestehende Photovoltaikanlage erweitern. Mehr als 100 neue PV-Module werden dazu installiert, ein OP-Saal bekommt eine komplett neue Elektroverteilung und ein Dieselgenerator wird als Notstromaggregat angeschlossen.

Das Material für das komplexe Energieprojekt wurde von den Ehrenamtlichen von Interplast bereits im Vorfeld per Überseecontainer auf die Reise geschickt und wartet nun vor Ort auf den Einbau.

Seit mehr als 13 Jahren kümmert sich die Sektion Siebengebirge von INTERPLAST-Germany e.V. um das Krankenhaus in Tansania. Die Hilfsorganisation gründet sich auf die ehrenamtliche Arbeit von Ärzten und Medizinern, die auf dem Gebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie spezialisiert sind. Unentgeltlich behandeln sie Patienten, die z.B. unter Gesichtsfehlbildungen, Gaumenspalten oder Verbrennungsnarben leiden oder Opfer von Unfällen wurden. Aber auch darüber hinaus helfen sie während den Entwicklungshilfeeinsätzen jedem Patienten, der ihre medizinische Hilfe benötigt.

Wir freuen uns, dass wir als Elektriker ohne Grenzen e.V. die wertvolle Arbeit der Mediziner in Tansania unterstützen dürfen.

Begleitet uns nach Ho Lu!

Wir möchten Euch einladen…
…einladen zu einer „Foto-Reise“ zu unserem Solarstromprojekt nach Vietnam.

Nachdem unser Trio (Peter, Tom & Roland) wieder gesund und munter zurück in Deutschland ist, haben wir uns kurzerhand dafür entschieden, Euch einen Online-Adventskalender mit Fotos unseres Projekts zusammenzustellen.

Tom, Roland und Peter (v.l.n.r.) beim Aufstieg ins Bergdorf Ho Lu. Kurze Pause mit atemberaubendem Ausblick. [Foto: Roland Michels]

Bis Heiligabend enthüllen wir nun jeden Tag ein neues Foto und nehmen Euch so mit in die Berge von Nord-Vietnam.
Seid gespannt auf die Eindrücke und Projektfortschritte, die unser Dokumentarfilmer Roland für Euch festgehalten hat!Eure Elektriker ohne Grenzen e.V.

Technik-Shopping in Vietnam

Ehe unser Projektteam in die unwegsamen Berge von Nordvietnam aufbricht, gilt es noch vor Ort die letzten Dinge zu besorgen.
Der Einkaufszettel von Peter, Tom und Roland ist sehr abwechslungsreich… oder anders gesagt… unkonventionell… 

📌 Verpflegung für ca. 10 Tage
📌 Leitungsmaterial/ Kabel
📌 Kühltruhe

Im Technikgeschäft.

Projektleiter Peter Althoff und Tom Kwakman suchen zusammen mit Tran Van Tri eine Kühltruhe für das Bergdorf Ho Lu aus.

Jetzt folgen noch einige Feinplanungen vor Ort & zahlreiche Gespräche, bei denen uns „unser Mann in Vietnam“ – Mr. Tri – fleißig unterstützt.

Und dann heißt es „Ho Lu – wir kommen!“

 

Ihr wollt unsere rein ehrenamtliche Arbeit unterstützen?
An den kommenden Projekten könnt Ihr Euch schon jetzt mit einer Spende über betterplace.org beteiligen:
https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

Auch aktiv oder als Fördermitglied seid Ihr herzlich bei uns willkommen.
Hier findet Ihr mehr Infos.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Eure Elektriker ohne Grenzen

EoG bei Weltklimakonferenz

Im Rahmen der Weltklimakonferenz in Bonn (COP23) konnten wir unser Fachwissen im Energiebereich weitergeben. 

Vereinsvorsitzender Sylvain Volpp berichtet von Erfahrungen mit Solar-Straßenlaternen bei Katastrophenhilfe in Haiti.

Sylvain Volpp, Vorsitzender von Elektriker ohne Grenzen e.V. und Vertreter für unsere französische Partnerorganisation Electriciens sans frontières (ESF), stand als Referent gleich mehrfach auf der Bühne.
Im Pavillon France war er Gastredner für zwei Events, die von der Ademe (French Environment and Energy Management Agency) organisiert wurden.
Erstes Thema war « L’éclairage public vecteur de développement urbain et social / Public lighting, an opportunity for urban and social development »
Volpp gab hier seine Erfahrungen weiter, die er während seines ersten Projekts nach dem schweren Erdbeben in Haiti sammelte. Damals war er als Helfer von ESF im Katastrophengebiet und installierte Photovoltaik-Straßenlaternen, um mit dem Licht auch ein Stück Sicherheit zurückzubringen. Nach diesem Einsatz in Haiti entschied sich Volpp, die Elektriker ohne Grenzen in Deutschland zu gründen.

Bei der UN-Klimakonferenz nahm unser Vereinsgründer später auch an einer Podium-Diskussion zum Thema „Innover pour l’accès à l’énergie / Innovation for energy access“ teil. Er war dafür auch Vertreter des Réseau Cicle (Coopération internationale climat – énergie), ein französischsprachiges Netz von Unternehmen, NGO’s sowie Gebietskörperschaften.
Hier erläuterte Volpp, welche Kriterien und Herausforderungen wichtig sind, um nachhaltige Projekte im Energiebereich erfolgreich umsetzen zu können.

Neben der Weitergabe unseres Know-Hows, konnten wir durch die Teilnahme an der Klimakonferenz auch wertvolle Kontakte mit möglichen, zukünftigen Partnern knüpfen.