2018 Bergdörfer in Laos

Nach gründlicher Vorbereitung ist jetzt der Startschuss gefallen: in 6 Bergdörfern werden wir, zusammen mit unseren französischen Partnern von Electriciens sans frontières (ESF), Photovoltaik-Systeme aufbauen. Davon werden u.a. Kinder von insgesamt sieben Schulen der Provinz Phongsali profitieren. Ebenso sollen in den Dörfern Sanitätsstationen aufgebaut werden, die durch den Solarstrom künftig Kühlmöglichkeiten für Medikamente und Impfstoffe bereithalten können.

Näheres gibt es auf der Projektseite zu finden.

new energy world in Leipzig

Als Elektriker ohne Grenzen e.V. sind wir immer auf der Suche nach „Vernetzung. Lösungen. Chancen.“

Im Rahmen der new energy world in Leipzig, konnten wir unseren Verein einem breiten Fachpublikum vorstellen. An unserem Stand haben wir zahlreiche Gespräche geführt und stießen für unser rein ehrenamtliches Engagement auf durchgehend positive Resonanz.

Unser EoG’ler René im Gespräch mit einem Besucher der Konferenz.

An dieser Stelle auch herzlichen Dank an das Team der Leipziger Messe, durch das unsere Teilnahme an der new energy world überhaupt erst möglich wurde.

Die Konferenz gab einen spannenden Ausblick in Richtung Zukunft. In informativen Fachvorträgen ging es um die Entwicklungen im Energiemarkt, die Energiewende, künstliche Intelligenz im Strommarkt, Big Data, und viele weitere Themen.

Neue Entwicklungen, die unsere Energieprojekte noch besser machen, nehmen wir auch bei uns im Verein ganz genau unter die Lupe. Denn wir möchten den Menschen an unseren Projektorten mit dem bestmöglichen Know-How und der effizientesten Technik helfen.

Eine zuverlässige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist für uns der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklungshilfe. Sie ist der rote Faden, der soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit miteinander verbinden kann.

Genau an diesem Punkt setzen wir an – und hoffen, bei der new energy world neue Partner für die nächsten Projekte gefunden zu haben.

6 Länder an einem Tisch – Treffen der Partnerorganisationen

Menschen in den ärmsten Regionen der Welt mit Elektrizität zu helfen – diese Leitidee der „Elektriker ohne Grenzen“ bekommt immer mehr Unterstützer. Um dieses Ziel bestmöglich zu erreichen, trafen sich in Mailand am vergangenen Wochenende die Vorstände von insgesamt 6 Partnerorganisationen. Es war das bisher größte, länderübergreifende Treffen der Hilfsorganisationen. Neben Vertretern aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, waren auch Mitglieder der erst kürzlich gegründeten Organisation aus der Schweiz dabei. Darüber hinaus konnten wir auch Mitglieder der nordamerikanischen „Electrical Workers Without Borders“ willkommen heißen.
Erstes Treffen in Mailand: Vorstände der 6 Partnerorganisationen am runden Tisch.

„Dieses Treffen war gut und wichtig, um uns gegenseitig kennenzulernen,“ fasst Sylvain Volpp, Vereinsvorsitzender von Elektriker ohne Grenzen e.V. zusammen. „Wir wollen voneinander lernen und möchten auch unsere Erfahrungen aus Vereinsgründung, -aufbau, -organisation, sowie aus den bisherigen Projekten weitergeben. Das Ziel ist es, unsere individuellen Bemühungen besser zu koordinieren – möglicherweise auch in gemeinschaftlichen Projekten. Unsere Werte verbinden uns über Ländergrenzen hinweg – ‚Elektriker ohne Grenzen‘ eben.“

Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein regelmäßiger Austausch mit allen Partnern geplant – sowohl in Form von Telefonkonferenzen, als auch einem jährlich stattfindenden Treffen.

Zu den Seiten unserer Partnerorganisationen:
https://www.electriciens-sans-frontieres.org/
http://www.elettricisenzafrontiere.org/
https://ewwbna.org/

Solaranlage in Tansania komplett

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Krankenhauses in Puma ist nun vollständig aufgebaut.

Luftbild der kompletten Photovoltaik-Anlage. Foto: Tobias Oechler Fotografie & Film, fotoundfilm.com, Hamburg

Bei dem Einsatz unserer Elektriker Detlef & Robin in Tansania Ende September/ Anfang Oktober (wir berichteten), konnten sie materialbedingt nicht alle PV-Module verbauen.

ABER HALB FERTIG GIBT ES FÜR UNS NICHT!

Daher war Detlef jetzt nochmal vor Ort, um die restlichen Arbeiten durchzuführen:

 

„Wir haben in Puma die letzten 24 Solarpanels montiert. Ein Fallback auf das Stromnetz konnten wir auch aufbauen, um im Störfall zurückschalten zu können. Der komplette OP-Bereich und ein Teil der Ambulanz sind nun mit dem Inselnetz verbunden.

Ein Kollege von Interplast Germany e. V. und ich haben uns aber nicht nur um die PV-Anlage und die Stromversorgung für das Krankenhaus gekümmert. Wir waren auch wieder für kleinere Reparaturen gefragt. Zum Beispiel konnten wir noch einen Zahnarztstuhl einsatzfähig machen.“

Obwohl wir alle bei Elektriker ohne Grenzen e.V. rein ehrenamtlich tätig sind, arbeitet jeder von uns möglichst gewissenhaft und professionell. Denn das Ziel von jedem Einzelnen ist es, sein persönliches Know-How so gut wie möglich – für die Menschen, denen wir mit unserer Arbeit helfen – einzubringen!

Als Verein sind wir natürlich auf Sponsoren und Spender angewiesen, um die Projekte Realität werden zu lassen und Hilfe leisten zu können.

Du findest unsere Arbeit gut? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Du uns unterstützt.

Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei Dir!

electronica 2018

Entwickler treffen auf Entwicklungshelfer

Elektriker ohne Grenzen e.V. durfte sich erstmals auf der Weltleitmesse für Elektronik, der electronica in München, präsentieren. Unsere Partner von Avnet und Avnet Silica haben es uns ermöglicht, unsere ehrenamtliche Arbeit in der IMPACT Developers‘ Lounge zu zeigen.

Durch eine Fotoausstellung mit Bildern verschiedener Energieprojekte (u.a. Vietnam, Indien, Nepal), sind wir mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Dazu trug auch das Projektvideo aus Ho Lu von Roland Michels bei. Das durchgehend positive und wertschätzende Feedback der Besucher zu unserer Arbeit beflügelt uns!

Wir konnten viele neue & interessante Kontakte knüpfen und sind überzeugt, dass durch die Messe die nächsten Meilensteine bereits in greifbare Nähe gerückt sind.
(Wir werden berichten.)
Sehr beeindruckt haben uns auch die „Tüftler“ der Communities von Hackster.io und element14 – uns alle verbindet die Hands-On-Mentalität.

Voller Spannung blicken wir in die Zukunft, um GEMEINSAM MIT UNSEREN PARTNERN ANZUPACKEN! Denn wir wollen, dass mehr Menschen in den ärmsten Regionen der Erde eine Grundlage für ihre eigene Weiterentwicklung bekommen: Elektrizität, die das Leben der Menschen auf unterschiedlichste Weise bereichern kann.

Die nächsten Projekte und Projektleiter stehen bereits in den Startlöchern! Doch ohne die Finanzierung unserer Projektarbeit bleiben alle Pläne nur Theorie.
Lassen Sie uns daher gemeinsam die Theorie in die Praxis umsetzen – für die Menschen, denen wir ZUSAMMEN helfen können!
Über betterplace können Sie unsere (rein ehrenamtliche!) Arbeit jederzeit unterstützen.

Erfolg in Tansania

Die Arbeit ist vollbracht – Das Krankenhaus in Puma hat Solarstrom!
Unsere beiden „Elektriker ohne Grenzen“ Detlef & Robin sind aus Tansania zurück!
Voller Energie berichtet unser Elektriker Detlef:

„Nach zwei Wochen Arbeit haben wir 114 Solarmodule auf diverse Dächer verbaut, die Wechselrichter montiert und verkabelt – und das Inselstromnetz auf Drehstrom umgestellt.
Trotz sorgfältiger Planung hat uns am Ende etwas Montagematerial gefehlt – daher konnten wir die letzten 24 Module nicht verbauen. Aber auch mit so etwas muss man rechnen und teilweise einfach improvisieren. Nur bei der Sicherheit natürlich nicht!!
Dafür konnten wir einen Zahnarztstuhl, eine Spaltlampe, einen Rollstuhl und diverse andere elektrische Geräte reparieren, was die Ärzte von Interplast Germany e.V. und Vision for Puma besonders gefreut hat.
Die Zusammenarbeit mit den Chirurgen und Augenärzten war super konstruktiv und wertschätzend! Alle haben dasselbe Mindset – jeder gibt das, was er am besten kann!

Stolz, aber auch mit einer gehörigen Portion Wehmut haben wir die Rückreise angetreten, da noch so viel zu tun ist. Nach zwei Stunden Fahrt haben wir in einer anderen Mission von Mothers of the holy Cross im Gerhandu noch einen Wechselrichter eingebaut, quasi im Vorbeifahren.

Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, haben viele interessante und schöne Eindrücke gesammelt und sind sicher, dass wir bald wieder ein Projekt in Angriff nehmen werden. Vielleicht sogar wieder in Tansania.

Wer weltoffen ist und Lust hat etwas ehrenamtliches zu machen, um vielleicht einen anderen Blick auf manche Dinge zu bekommen… der ist herzlich willkommen bei uns.“

Projektfortschritt in Tansania

„30°C und Sonne satt!“ 

Unsere Elektriker ohne Grenzen in Tansania sind fleißig und liegen voll im Plan. Bei strahlendem Sonnenschein installieren sie die neuen Solarmodule auf dem Dach des Queen of Universe Hospitals in Puma. Gemeinsam mit Mitgliedern von Interplast Germany e.V. sorgen sie dafür, dass sich Ärzte und Patienten in dem Krankenhaus keine Sorgen mehr um die Stromversorgung machen müssen!

Elektriker Detlef berichtet von dem ehrenamtlichen, aber dennoch schweißtreibenden Einsatz:
„Nach einer doch recht a
nstrengenden Woche haben wir einen Großteil der Unterkonstruktionen fertig. Von sechs Dachflächen haben wir knapp fünf fertig bekommen. Die Montage und Verkabelung der Solarpanels geht voran.
Insgesamt ist es toll hier, die Wertschätzung unserer Arbeit ist enorm und es motiviert uns, jeden Tag, bis zum Sonnenuntergang weiter zu machen!“

 

 

 

 

Elektriker Robin gönnt sich eine kurze „Verschnaufpause“. Eine Palette Solarmodule geschafft… die nächste kommt jetzt auf’s Dach.

 

 

 

 

 

 

Startschuss für Solarstromprojekt in Tansania

„Voller Tatendrang… ab auf’s Dach!“

2 Tage hat die Reise nach Puma gedauert. Und kaum ist die Crew am Krankenhaus angekommen, geht es auch prompt an die Arbeit.

Das Interplast- und EoG-Team

„Wir haben sofort angefangen, den Überseecontainer auszuladen“, schreibt uns unser ‚grenzenloser Elektriker‘ Detlef. Das fünfköpfige Team, bestehend aus Mitgliedern von Interplast Germany e.V. und Elektriker ohne Grenzen e.V., hatte dabei schon alle Hände voll zu tun. Denn der Container war bis oben hin voll bepackt mit Solar- & Krankenhaus-Equipment. Insgesamt fast 6 (!) Tonnen Material.

Jeder Kubikzentimeter des Containers wurde sinnvoll genutzt. Fast 6 Tonnen Solar- & Krankenhaus-Equipment gingen vom Bonner Hafen aus auf die lange Reise nach Afrika. Foto: Interplast Germany e.V.

 

Für unsere EoG’ler Detlef und Robin hieß es dann: Ab auf’s Dach! Hier haben sie in Rekordzeit schon einen Teil der neuen Photovoltaik-Anlage aufgebaut.
Vor ihnen liegt noch viel Arbeit, aber das Ziel ist klar: am Ende des ehrenamtlichen Einsatzes soll das ‚Queen of Universe Hospital‘ in Puma durch eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage versorgt werden. Sie ermöglicht es, dass Ärzte medizinische Geräte für Operationen und Untersuchungen zum Wohle ihrer Patienten einsetzen können.

So wird aus Elektrohandwerk und Medizin eine Einheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krankenhaus in Tansania bekommt leistungsfähige Photovoltaik-Anlage

„Auf nach Afrika“ – Krankenhaus in Tansania bekommt leistungsfähige Photovoltaik-Anlage

Der Startschuss für das nächste Energieprojekt ist gefallen. Am Flughafen Frankfurt hat sich das Projektteam getroffen, um gemeinsam auf die mehr als 6.500 Kilometer lange Reise zu gehen.

Ihr Ziel: das „Queen of Universe Hospital“ in dem Ort Puma in Tansania.

Das vereinsübergreifende Projektteam kurz vor dem Abflug: Robin Kalbusch, Dr. Michael Schidelko & seine Frau, Detlef Heil (v.r.n.l)

Das Dreamteam besteht aus den beiden EoG’lern Detlef und Robin, sowie drei Vereinsmitgliedern von INTERPLAST-Germany e.V.

Durch das Kooperationsprojekt bündeln beide Vereine ihr ehrenamtliches Know-How, um gezielt und effektiv Hilfe leisten zu können. In den kommenden zweieinhalb Wochen wird das vereinsübergreifende Team in dem Krankenhaus eine bereits bestehende Photovoltaikanlage erweitern. Mehr als 100 neue PV-Module werden dazu installiert, ein OP-Saal bekommt eine komplett neue Elektroverteilung und ein Dieselgenerator wird als Notstromaggregat angeschlossen.

Das Material für das komplexe Energieprojekt wurde von den Ehrenamtlichen von Interplast bereits im Vorfeld per Überseecontainer auf die Reise geschickt und wartet nun vor Ort auf den Einbau.

Seit mehr als 13 Jahren kümmert sich die Sektion Siebengebirge von INTERPLAST-Germany e.V. um das Krankenhaus in Tansania. Die Hilfsorganisation gründet sich auf die ehrenamtliche Arbeit von Ärzten und Medizinern, die auf dem Gebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie spezialisiert sind. Unentgeltlich behandeln sie Patienten, die z.B. unter Gesichtsfehlbildungen, Gaumenspalten oder Verbrennungsnarben leiden oder Opfer von Unfällen wurden. Aber auch darüber hinaus helfen sie während den Entwicklungshilfeeinsätzen jedem Patienten, der ihre medizinische Hilfe benötigt.

Wir freuen uns, dass wir als Elektriker ohne Grenzen e.V. die wertvolle Arbeit der Mediziner in Tansania unterstützen dürfen.