Neues Solarstromprojekt in Planung

Wir bereiten ein neues Solarstromprojekt in Vietnam vor!
Die Vorbereitungen und Planungen laufen bereits auf Hochtouren!
Nach dem großen Erfolg der Solarstromanlage im Bergdorf Ca Lo, „basteln“ wir jetzt an dem Nachfolgeprojekt in Ho Lu.

 

>> Lies hier mehr zum geplanten Projekt in Ho Lu. <<

 

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Spendenkonto:
Inhaber:   Elektriker ohne Grenzen e.V
Bank:   Evangelische Bank eG
IBAN:   DE25 5206 0410 0005 0110 60
BIC:   GENODEF1EK1
Verwendungszweck:   Spende EoG Projektarbeit


 

Vietnam (Ho Lu)

Armutsbekämpfung durch Solarstrom

Folgeprojekt nach erfolgreichem Aufbau einer Solarstromanlage im Bergdorf Ca Lo.

 

Projektort

Das Bergdorf Ho Lu liegt in der dichtbewaldeten und gebirgigen Provinz Cao Bang im Nord-Osten von Vietnam. Die Entfernung zur nächsten Straße beträgt ca. 35 km. Eine Anbindung an die ca. 80 km entfernte, regionale Stromversorgung ist wegen der dünnen Besiedlung nicht geplant.
Die 31 Familien des Dorfes leben in großer Armut, da aufgrund von kargen Böden und der Trockenzeit in diesem Gebiet nur Mais als Kulturpflanze gedeiht. Der geringe Ernteüberschuss, sowie im Wald gesammelte Heilkräuter werden auf dem Markt im nahen China verkauft oder gegen andere Produkte getauscht.
Ohne Zugang zu elektrischem Strom, haben die Einwohner weder die Möglichkeit landwirtschaftliche Produkte zu veredeln, noch können sie das traditionelle Handwerk weiterentwickeln. Darüber hinaus ist offenes Feuer derzeit die einzig verfügbare Lichtquelle.
Ohne Strom sind eine Verbesserung der Gesundheitssituation und Verringerung der Armut vor Ort kaum möglich.

Projektziel

Das Projekt unterstützt die EoG-Schwerpunkte Gesundheit, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung. Durch den Aufbau eines Inselstromnetzes (bestehend aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher), soll eine zuverlässige Stromversorgung ermöglicht werden.

Dadurch kann das Leben der Dorfbewohner auf vielfältige Weise verbessert werden:

  • Beleuchtung für das neue Schulgebäude, damit der Unterricht auch an dunklen Winternachmittagen stattfinden kann.
  • Stromanschluss für jedes Haus, um offenes Feuer als Lichtquelle zu ersetzen. Damit soll zum einen die Gefahr von Atemwegs- und Augenerkrankungen reduziert werden. Zum anderen haben die Kinder dann die Möglichkeit, auch abends ihre Hausaufgaben zu machen. Außerdem können die Eltern handwerkliche Produkte zum Verkauf auf dem Markt herstellen.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Die örtliche Entwicklungshilfegesellschaft DECEN ist bereit, einen Kühlschrank sowie eine elektrische Mühle zu spenden. Dies ermöglicht der Dorfgemeinschaft, aus den geringen Ernteüberschüssen höherwertige Produkte herzustellen.

In Ho Lu wird mit Fertigstellung des Projekts eine dörfliche Genossenschaft gegründet, die neben der Wartung der PV-Anlage, bei steigendem Strombedarf auch deren Erweiterung selbst organisieren und finanzieren soll.
Im Bergdorf Ca Lo, in dem wir ein ähnliches Projekt erfolgreich umsetzen konnten, wurde dieses nachhaltige Genossenschaftsmodell bereits etabliert.

Finanzierung

  • Spendenbedarf für Material, Logistik und Lohn einheimischer Arbeiter: ca. 23.800 €
  • Bereits zugesagte ehrenamtlichen Arbeit durch EoG: ca. 1.100 Stunden

Partner vor Ort

Fortsetzung und Ausbau der bewährten Kontakte aus unserem abgeschlossenen Projekt in der Region:

  • Renewable Energy Research Centre, University of Technology Hanoi
  • Cao Bang Community Centre DECEN
  • Solarfirma RED SUN ENERGY

Rolle von EoG

  • Gesamtorganisation des Projekts
  • Spendensammlungen und Öffentlichkeitsarbeit
  • Fachliche Unterstützung bei der Inbetrieb-nahme und Installation der Anlage vor Ort
  • Technische Schulung der Dorfbewohner zur späteren Wartung der Anlage

Unterstützen Sie unser Projekt!

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Inhaber:   Elektriker ohne Grenzen e.V
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Aufbruch in die Berge – Elektriker ohne Grenzen auf dem Weg nach Ca Lo

Unsere Projektleiter Peter und Tom sind gut in Vietnam angekommen. Jetzt führt sie ihr Weg weiter ins Bergdorf Ca Lo im Nordosten des Landes.
Hier ihr erster Reisebericht vom 15.06.2016:

„Wir sind heute in Bao Lac angekommen. Hier haben wir die restlichen Teile besorgt, die wir für unser Projekt in Ca Lo benötigen.
So haben wir 60 sparsame LED-Lampen abgeholt. Diese werden wir später unter anderem in Schule und Dorfgemeinschaftshaus installieren.
600 Meter Freileitungskabel haben wir auch organisiert, damit der nachhaltig erzeugte Solarstrom zu jedem Haus geleitet werden kann. Dazu sind noch 5 Strommasten nötig. Diese fertigen örtliche Metallbauer für uns extra nach unseren Zeichnungen an. Gleich morgen früh sollen wir sie in ihrer Werkstatt besuchen kommen und dürfen bei der Fertigung dabei sein.
Freitag früh fahren wir dann mit 3 Säcken Zement, ca. 100 l Trinkwasser und 30 Reisnudelgerichten noch höher in die Berge nach Ca Lo.

Impression aus den Bergen um Bao Lac

Impression aus den Bergen um Bao Lac

Wir freuen uns schon sehr darauf, die Dorfbewohner kennenzulernen und für sie die geplante Solaranlage mit Batteriespeicher aufzubauen und in Betrieb zu nehmen.“

Wir werden weiter von unserem ehrenamtlichen Einsatz in Ca Lo berichten.