Technik-Shopping in Vietnam

Ehe unser Projektteam in die unwegsamen Berge von Nordvietnam aufbricht, gilt es noch vor Ort die letzten Dinge zu besorgen.
Der Einkaufszettel von Peter, Tom und Roland ist sehr abwechslungsreich… oder anders gesagt… unkonventionell… 

📌 Verpflegung für ca. 10 Tage
📌 Leitungsmaterial/ Kabel
📌 Kühltruhe

Im Technikgeschäft.

Projektleiter Peter Althoff und Tom Kwakman suchen zusammen mit Tran Van Tri eine Kühltruhe für das Bergdorf Ho Lu aus.

Jetzt folgen noch einige Feinplanungen vor Ort & zahlreiche Gespräche, bei denen uns „unser Mann in Vietnam“ – Mr. Tri – fleißig unterstützt.

Und dann heißt es „Ho Lu – wir kommen!“

 

Ihr wollt unsere rein ehrenamtliche Arbeit unterstützen?
An den kommenden Projekten könnt Ihr Euch schon jetzt mit einer Spende über betterplace.org beteiligen:
https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

Auch aktiv oder als Fördermitglied seid Ihr herzlich bei uns willkommen.
Hier findet Ihr mehr Infos.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Eure Elektriker ohne Grenzen

Wir packen unsere Koffer…

 

„Wir packen unsere Koffer…
und nehmen mit…“

In knapp einem Monat geht’s los.
Unsere beiden Projektleiter Peter & Tom fliegen im November nach Vietnam, um in dem kleinen Bergdorf Ho Lu eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher zu errichten und ein Inselstromnetz aufzubauen.
Die 31 Familien des Dorfes bekommen damit erstmals überhaupt elektrischen Strom. Weil der kleine Ort fernab der öffentlichen Stromversorgung liegt (nächste Steckdose ist ca. 80 km entfernt; nächste Straße ist ca. 35 km entfernt), war seitens des Landes nie geplant, ihn ans Stromnetz anzuschließen.

Und hier kommen wir – die Elektriker ohne Grenzen​ – ins Spiel. Wir leisten (100% ehrenamtlich) Entwicklungshilfe, um ein grundlegendes Problem zu lösen:
Wir verringern die Energiearmut in den ärmsten Regionen der Welt. Eine zuverlässige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist für uns der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklungshilfe. Sie ist der rote Faden, der soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit miteinander verbindet.

Hier mal exemplarisch ein paar unmittelbare Auswirkungen unserer Arbeit auf das Dorf Ho Lu:
1.) Offenes Feuer als Lichtquelle kann durch energiesparende LED-Lampen ersetzt werden –> dadurch atmen die Bewohner keine giftigen Rauchgase mehr ein –> Atemwegserkrankungen werden drastisch reduziert.
2.) Wir bringen elektrisches Licht in die Dorfschule –> dadurch wird Unterricht z.B. auch an dunklen Winternachmittagen ermöglicht –> das Bildungsniveau der Kinder steigt.
3.) Wir sorgen für eine zuverlässige Spannungsversorgung als Grundstein für weitere Entwicklung –> elektrische Geräte (z.B. eine kleine Getreidemühle) können betrieben werden –> Weiterverarbeitung zu neuen, besseren Produkten, die auf den lokalen Märkten für mehr Vielfalt und bessere Erlöse für die Dorfgemeinschaft sorgen (Wertschöpfungskette).
4.) Dorfbewohner werden in den Aufbau, die Inbetriebnahme und die Pflege der PV-Anlage mit einbezogen –> Dorfbewohner werden weitergebildet, um einfache Wartungsarbeiten an der Anlage in Eigenregie ausführen zu können –> neue, berufliche Perspektiven werden geschaffen und die langfristige Funktionsfähigkeit der Solaranlage garantiert.

Wir werden Euch über den Fortschritt der Arbeiten in Vietnam auf dem Laufenden halten!

Bereits jetzt sind weitere Projekte in Vorbereitung.
Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Und natürlich brauchen wir auch Geld – ohne Spenden würden unsere Projekte nur Ideen bleiben. Doch wir treten gemeinsam an, um aktiv für mehr Spannung auf der Welt zu sorgen. 🙂

Daher freuen wir uns sehr, wenn Du unsere ehrenamtliche Projektarbeit mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützt.
Dafür möchten wir uns bereits jetzt ❤️-lich bei Dir bedanken!

https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

 

 

Vietnam (Ca Lo)

Armutsbekämpfung durch Solarstrom

 

Jetzt das Projekt unterstützen.

Projektort

Das Bergdorf Ca Lo liegt in der dichtbewaldeten u. gebirgigen Provinz Cao Bang im Nordosten von Vietnam. Die Entfernung zur nächsten Straße beträgt ca. 25 km u. eine Anbindung an die ca. 60 km entfernte regionale Stromversorgung ist wegen der dünnen Besiedlung nicht geplant.

Die 25 Familien des Dorfes leben in großer Armut, da aufgrund der kargen Böden, des Gebirgsklimas u. der Trockenheit im Sommer in diesem Gebiet nur wenige Kulturpflanzen gedeihen. Der geringe Ernteüberschuss u. kleine Mengen von Fleisch werden auf den weit entfernten Markt verkauft oder gegen andere Produkte getauscht.

Ohne Zugang zu elektrischem Strom u. der damit verbundenen Möglichkeit landwirtschaftliche Produkte zu veredeln u. das traditionelle Handwerk weiterzuentwickeln, ist eine Verringerung der aktuellen Armut vor Ort kaum möglich.

Projektziel

Das Projekt unterstützt die EoG-Schwerpunkte wirtschaftliche Entwicklung u. Bildung. Durch den Aufbau eines Inselstromnetzes bestehend aus Photovoltaikanlage u. Batteriespeicher soll eine zuverlässige Stromversorgung ermöglicht werden.

Dadurch kann das Leben der Dorfbewohner auf vielfältige Weise verbessert werden:

  • Beleuchtung u. Ventilator für Schulräume, damit der Unterricht auch an heißen Sommertagen u. dunklen Winternachmittagen stattfinden kann
  • Betrieb einer elektrischen Soja-Mühle (wird von der örtlichen Entwicklungsgesellschaft gestiftet), zur Herstellung von höherwertigen Produkten (Tofu)
  • Ein zentraler Kühlschrank zur längeren Lagerung von Lebensmitteln
  • Stromanschluss für jedes Haus, um offenes Feuer als Lichtquelle zu ersetzen, sodass die Kinder abends ihre Hausaufgaben machen u. die Eltern handwerkliche Produkte zum Verkauf auf dem Markt erstellen können

Die Elektroinstallation in den einzelnen Häusern ist bewusst kein Bestandteil des Projekts, sondern soll über die neuen Erlösmöglichkeiten von den Familien selbst finanziert werden. Dazu wird im Dorf eine Genossenschaft gegründet, die neben der Wartung bei steigendem Strombedarf auch die Erweiterung der Solarstromanlage selbst organisiert.

Finanzierung

Spenden für Material, Logistik u. Lohn einheimischer Arbeiter: ca. 16.500 €.

Aktueller Stand

Kostenvoranschläge lokaler Lieferanten liegen vor. Sobald die Finanzierung gesichert ist, kann die Umsetzung erfolgen. Ziel: 2 bis 3 Wochen im Frühjahr 2016.

Projektpartner vor Ort

Renewable Energy Research Center an der University of Technology in Hanoi

Mitarbeiter u. Dolmetscher des Community Development Center der Provinz Cao Bang

Rolle von Elektriker ohne Grenzen

  • Gesamtorganisation des Projekts

  • Beratung der Universität Hanoi bei der Planung des Gesamtsystems

  • Spendensammlungen, Öffentlichkeitsarbeit und Angebotsprüfung

  • Fachliche Unterstützung bei der Inbetriebnahme und Installation der Anlage vor Ort

  • Technische Schulung der Dorfbewohner zur späteren Wartung der Anlagen

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Indien (Viralimalai)

Solarstrom für Kinder- und  Frauenzentrum in Indien
-„Ein Licht für Indien“

Projektort:
Viralimalai, Tamil Nadu in Südindien ist ca. 2.500 km von der Hauptstadt Neu Delhi entfernt.
Das Sozialzentrum „Deepam“ wurde 2002 von einer deutschen Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe gegründet. Es bietet Zuflucht für Kinder und Frauen, denen sonst jeglicher Zugang zu Bildung, ärztlicher Versorgung und familiärer Zuwendung verwehrt bliebe. Hierbei handelt es sich um:

–       Opfer von häuslicher Gewalt und Vergewaltigung
–       Mädchen, die aus der Kinderprostitution freigekauft wurden
–       Kinder und Witwen, die von ihren Familien verstoßen wurden

Projektziel:
Das Projekt unterstützt den EoG-Schwerpunkt Bildung, Gesundheit und Zugang zu sauberem Wasser. Mit dem Bau einer Photovoltaikanlage inkl. Batteriespeicher soll eine zuverlässige Stromversorgung ermöglicht werden. Dadurch kann zum einen die Trinkwasserversorgung dauerhaft sichergestellt werden. Zum andern können die derzeit unverhältnismäßig hohen Stromkosten des Sozialzentrums eingespart werden und stattdessen der Ausbildung und Versorgung der Frauen und Kinder zugute kommen.

Zeitraum:
2-3 Wochen im Herbst 2014 bzw. Frühjahr 2015.

Finanzierung:
–       Spendenbedarf für Material, Logistik und Lohn einheimischer Arbeiter: 10.170 €
–       Wert der bereits zugesagten ehrenamtliche Arbeit: 1.350 €

Projektpartner Vorort:
–       Selco Solar Light India
–       Gisela Härling, Gründerin „Deepam“

Aktueller Status:
Projekt ist umgesetzt.
Arbeitsberichte hier.

Rolle von EoG:
–       Gesamtorganisation des Projekts
–       Spendensammlungen, Öffentlichkeitsarbeit und Angebotsprüfung
–       Fachliche Unterstützung bei der Inbetriebnahme und Installation der Anlage Vorort
–       Technische Schulung der zukünftigen Betreuer der Anlage

Nepal (Charghare)

Unser erstes Projekt haben wir erfolgreich im November 2012 durchgeführt.

Wo? 
Charghare, Nepal

Was? 
Elektrifizierung einer Schule durch PV-Anlagen sowie die Verkabelung der Gebäude. Hierdurch konnte sicher gestellt werden, dass den Schülern durch die Speicherung des Stroms in Batterien durchgängig Licht zum Lernen zur Verfügung steht. Zudem wurden die Bewohner in Betrieb und Wartung der Anlage geschult, damit diese langfristig und störungsfrei arbeitet.

Partner?
Electriciens sans Frontières
Rheinland-Lorraine-Nepal e.V.
Lorraine Népal de Thionville

 

Folgeprojekt:
Zusätzlich führt EoG im Rahmen des Pilotprojekts eine Bedarfsanalyse für das Folgeprojekt in Deosa durch. Zudem soll gemeinsam mit der Bevölkerung die Verteilung der Aufgaben festgelegt werden. Es handelt sich dabei um die Elektrifizierung einer Schule mittels eines Kleinwasserkraftwerks.