Wir packen unsere Koffer…

 

„Wir packen unsere Koffer…
und nehmen mit…“

In knapp einem Monat geht’s los.
Unsere beiden Projektleiter Peter & Tom fliegen im November nach Vietnam, um in dem kleinen Bergdorf Ho Lu eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher zu errichten und ein Inselstromnetz aufzubauen.
Die 31 Familien des Dorfes bekommen damit erstmals überhaupt elektrischen Strom. Weil der kleine Ort fernab der öffentlichen Stromversorgung liegt (nächste Steckdose ist ca. 80 km entfernt; nächste Straße ist ca. 35 km entfernt), war seitens des Landes nie geplant, ihn ans Stromnetz anzuschließen.

Und hier kommen wir – die Elektriker ohne Grenzen​ – ins Spiel. Wir leisten (100% ehrenamtlich) Entwicklungshilfe, um ein grundlegendes Problem zu lösen:
Wir verringern die Energiearmut in den ärmsten Regionen der Welt. Eine zuverlässige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist für uns der Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklungshilfe. Sie ist der rote Faden, der soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit miteinander verbindet.

Hier mal exemplarisch ein paar unmittelbare Auswirkungen unserer Arbeit auf das Dorf Ho Lu:
1.) Offenes Feuer als Lichtquelle kann durch energiesparende LED-Lampen ersetzt werden –> dadurch atmen die Bewohner keine giftigen Rauchgase mehr ein –> Atemwegserkrankungen werden drastisch reduziert.
2.) Wir bringen elektrisches Licht in die Dorfschule –> dadurch wird Unterricht z.B. auch an dunklen Winternachmittagen ermöglicht –> das Bildungsniveau der Kinder steigt.
3.) Wir sorgen für eine zuverlässige Spannungsversorgung als Grundstein für weitere Entwicklung –> elektrische Geräte (z.B. eine kleine Getreidemühle) können betrieben werden –> Weiterverarbeitung zu neuen, besseren Produkten, die auf den lokalen Märkten für mehr Vielfalt und bessere Erlöse für die Dorfgemeinschaft sorgen (Wertschöpfungskette).
4.) Dorfbewohner werden in den Aufbau, die Inbetriebnahme und die Pflege der PV-Anlage mit einbezogen –> Dorfbewohner werden weitergebildet, um einfache Wartungsarbeiten an der Anlage in Eigenregie ausführen zu können –> neue, berufliche Perspektiven werden geschaffen und die langfristige Funktionsfähigkeit der Solaranlage garantiert.

Wir werden Euch über den Fortschritt der Arbeiten in Vietnam auf dem Laufenden halten!

Bereits jetzt sind weitere Projekte in Vorbereitung.
Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Und natürlich brauchen wir auch Geld – ohne Spenden würden unsere Projekte nur Ideen bleiben. Doch wir treten gemeinsam an, um aktiv für mehr Spannung auf der Welt zu sorgen. 🙂

Daher freuen wir uns sehr, wenn Du unsere ehrenamtliche Projektarbeit mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützt.
Dafür möchten wir uns bereits jetzt ❤️-lich bei Dir bedanken!

https://www.betterplace.org/de/projects/57030-elektriker-ohne-grenzen-unterstutzen-sie-unsere-projektarbeit

 

 

Elektriker ohne Grenzen gründen internationalen Bund

Die Idee der Elektriker ohne Grenzen findet immer mehr Anhänger. Nach Frankreich, Deutschland und Italien steht nun auch in Spanien ein entsprechender Verein kurz vor seiner Gründung.

Um den Internationalisierungsprozess voranzutreiben und zu strukturieren, haben sich die Vereinsvorsitzenden auf eine gemeinsame Vereinbarung geeinigt.

Vereinsvorsitzende unterschreiben internationale Vereinbarung José Emilio Mesa Ortega, für Electricistas sin Fronteras (Spanien); Sylvain Volpp, für Elektriker ohne Grenzen e.V. (Deutschland); Hervé Gouyet, für Electriciens sans frontières (Frankreich); Michel Crémieux, für Elettrici senza frontiere (Italien) (v.l.n.r.)

Vereinsvorsitzende unterschreiben internationale Vereinbarung
José Emilio Mesa Ortega, für Electricistas sin Fronteras (Spanien); Sylvain Volpp, für Elektriker ohne Grenzen e.V. (Deutschland); Hervé Gouyet, für Electriciens sans frontières (Frankreich); Michel Crémieux, für Elettrici senza frontiere (Italien) (v.l.n.r.)

 

Vereine wachsen zusammen

Das Ziel dieser Vereinbarung ist die Partnerschaft der vier Vereine zu stärken. Eine enge, grenzübergreifende Zusammenarbeit wird angestrebt. Ebenso sollen gemeinsame Projekte in den ärmsten Regionen der Welt geplant und in internationalen Teams durchgeführt werden.

Denn sowohl Electriciens sans frontières aus Frankreich, Elektriker ohne Grenzen aus Deutschland, Elettrici senza frontiere aus Italien als auch
Electricistas sin Fronteras aus Spanien haben sich zur Aufgabe gemacht, die Energiearmut in der Welt zu bekämpfen.

Die Versorgung mit Elektrizität aus regenerativen Energiequellen ist für uns ein Motor der nachhaltigen Entwicklungshilfe. Strom und Spannung sorgen für vielfältige Verbesserungsmöglichkeiten. So wird z.B. der Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Verbesserung von Bildung und Gesundheit sowie wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht.

Freunde und Förderer gesucht

Durch ihre stärkere Kooperation wollen die Elektriker ohne Grenzen in den vier Partnerländern auch weitere Unterstützer für ihre Arbeit gewinnen. So wird nach europäischen und internationalen Partnern aus Industrie, Handwerk und dem Energiesektor gesucht.

Die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sind dabei vielfältig. Sie reichen von der finanziellen Förderung unserer Projekte, über Sachspenden bis hin zum Wissenstransfer und der aktiven Projektbeteiligung.

Mit unserem rein ehrenamtlichen Engagement und Ihrer internationalen Solidarität können wir gemeinsam zur nachhaltigen Entwicklungshilfe beitragen.